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Premiere: Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises 2016 auf Kurz.Film.Tour.

Die KURZ.FILM.TOUR. 2017 präsentiert in ihrem Premierenprogramm eine Auswahl der Kurzfilme, die im letzten Jahr mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurden. 

Mi 21:00 CaZ 2 | Sa 19:45 CS 2

HEIMATURLAUB - AUS DEM SKIZZENBUCH EINES ASTRONAUTEN

HEIMATURLAUB – AUS DEM SKIZZENBUCH EINES ASTRONAUTEN

Regie: Franz Winzentsen
Deutschland 2016 | Animation | 14 Min.

Der Film, der biografische Elemente aus der Kindheit und Jugend von Franz Winzentsen aufscheinen lässt, begleitet den Künstler als zeichnenden Astronauten auf seiner ersten Weltraummission und führt Skizzen und Gemälde seines Heimaturlaubs vor.


KALTES TAL

KALTES TAL

Regie: Florian Fischer, Johannes Krell
Deutschland 2016 | experimenteller Dokumentarfilm | 12 Min.

Abläufe eines Tagebaus, in dem Kalkstein gefördert wird. Das Material wird verarbeitet und durch eine Waldkalkung der Natur zurückgeführt. Durch diese Maßnahme soll dem sauren Regen entgegengewirkt werden, der die Waldböden belastet. Ein Kreislauf wie eine Möbiusschleife – den irreversiblen Konsequenzen des Rohstoffabbaus geschuldet, um das fragile Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Kalkstaub legt sich behutsam auf dem Waldboden ab. Eine weiße, sphärische Gegenwelt öffnet sich.


MAYDAY RELAY

MAYDAY RELAY

Regie: Florian Tscharf
Deutschland 2016 | 15 Min. | Dt., Engl. mit dt. UT

Als der deutsche Segler Max mit seiner Tochter bei einer Nachtfahrt auf dem Mittelmeer ein „Mayday“ empfängt, wird schnell gehandelt: Er ändert den Kurs  der  kleinen  Yacht  und  involviert  andere Schiffe in die Rettungsaktion. Doch dann kommt heraus, dass auf dem havarierten Boot mehr als hundert Menschen auf ihre Rettung hoffen.


EIN AUS WEG

EIN AUS WEG

Regie: Hannah Stragholz, Simon Steinhorst
Deutschland 2015 | animierter Dokumentarfilm | 10 Min.

Alex K. sitzt im Knast. Nicht zum ersten Mal. Sein Leben pendelt zwischen Gefängnis und Freiheit, Diebstahl und Drogen. Diesmal aber hat er sich fest vorgenommen, den Kreislauf zu durchbrechen. Kriminalhauptkommissar Werner B. ist da skeptisch. Er glaubt bei Kriminellen wie Alex nicht an den erzieherischen Effekt des Einsperrens. „Klar, ich muss die Tat verfolgen, ich muss den Täter festnehmen. Geholfen habe ich niemandem. Ihm nicht, mir nicht, keinem. Nur der Statistik.“


UND ICH SO: ÄH

UND ICH SO: ÄH

Regie: Steffen Heidenreich
Deutschland 2015 | 30 Min.

Klaus Grill ist Taxifahrer und kämpft täglich mit den Absurditäten unserer Welt. Es geht um die Frage des Anstandes, Kleingeld und die Machtkämpfe im trivialen Irrsinn des Alltags. Aber dann wird er plötzlich selbst zu seiner letzten Tour eingeladen.