HOMMAGE MAX OPHÜLS
Im Rahmen der diesjährigen Hommage zeigen wir mit LIEBELEI einen Schlüsselfilm von Max Ophüls, der sein internationales Prestige als Regisseur begründete.
So 11:00 FH
LIEBELEI
Regie: Max Ophüls; Deutschland 1933, 35mm, s/w, 88 Min.
Der junge Leutnant Fritz Lobheimer hat ein Verhältnis mit der verheirateten Baronin von Eggersdorf. Bei einem Opernbesuch lernt er Christine kennen, zu der er sich sehr hingezogen fühlt. Obwohl er echte Gefühle für die junge Frau hat, schafft er es nicht, sich für die Liebe und gegen die Affäre zu entscheiden. Als Baron von Eggersdorf die Liaison seiner Frau entdeckt, fordert er Lobheimer zum Duell. Dessen Freund Theo Kaiser versucht, die Militärführung zum Eingreifen zu bewegen, vergebens.
Mit der Adaption des gleichnamigen Stückes von Arthus Schnitzler gelang Max Ophüls sein größter internationaler Kinoerfolg. Die Premiere fand im März 1933 statt. Wenige Tage danach verließ Ophüls Deutschland und emigrierte nach Frankreich. (freigegeben ab 16)
Darsteller: Wolfgang Liebeneiner, Paul Hörbiger, Magda Schneider, Luise Ullrich, Gustaf Gründgens, Olga Tschechowa u.a.
Über LIEBELEI lag ein Glücksstern. Oft höre ich von Leuten die Bitte, noch einmal einen so einfachen, stillen, ruhigen Film wie diesen zu machen. (Max Ophüls)
LIEBELEI von Max Ophüls ist der schönste deutsche Film. (Joe Hembus)
Mit einer Einführung von Helmut G. Asper und der Vorstellung seiner neuen Ophüls-Monographie. Die Angaben zur Programmierung verwenden folgende Abkürzungen:
CS=CineStar FH=Filmhaus 8 1/2=Kino achteinhalb CaZ=Camera zwo
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