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Ehrenpreisträgerin Gabriele Pfennigsdorf

Nach Alfred Holighaus und Michael Ballhaus in den letzten beiden Jahren wird erstmals eine Frau mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet: Gabriele Pfennigsdorf, die stellvertretende Geschäftsführerin des FilmFernsehFonds Bayern.

Foto: © Olga Havenetidis

Gabriele Pfennigsdorf

Zum dritten Mal vergibt das Filmfestival Max Ophüls Preis einen Ehrenpreis für Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film. Er geht an Gabriele Pfennigsdorf, die stellvertretende Geschäftsführerin des FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern), einer der großen regionalen Fördereinrichtungen in Deutschland.

Gabriele Pfennigsdorf übernahm 1992 die Organisation und Leitung des Filmzentrums Geiselgasteig, die als Fördermaßnahme für junge Nachwuchsproduzenten ins Leben gerufen wurde. 1994 wurde sie zur Geschäftsführerin ernannt und betreute und begleitete von da an über 80 junge Produktionsfirmen. 2001 wurde sie stellvertretende Geschäftsführerin des FFF Bayern und Förderreferentin u. a. für den Nachwuchsbereich. Sie lehrt an der Bayrischen Akademie für Fernsehen und engagiert sich regelmäßig in Gremien und Jurys, u. a. bei der Vergabe des Nachwuchsförderpreises der Stadt München. Von 1997 bis 2012 war Gabriele Pfennigsdorf zudem Mitglied des Vorstandes des Kuratoriums junger deutscher Film.

Gabriella Bandel und Philipp Bräuer, die künstlerischen Leiter des Filmfestivals Max Ophüls Preis, über die diesjährige Ehrenpreisträgerin: "Gabriele Pfennigsdorf ist seit vielen Jahren eine der zentralen Persönlichkeiten im Bereich der deutschen Nachwuchsfilmförderung. Dabei zieht sich die Unterstützung von jungen Filmemachern wie ein roter Faden durch ihre langjährige Karriere. Das Renommee des Bayrischen Filmzentrums, des FFF Bayern und des Kuratoriums junger deutscher Film als wichtige Säulen der Talentförderung wurde maßgeblich von ihr mitgeprägt.“

Der Ehrenpreis wird Gabriele Pfennigsdorf im Rahmen der Eröffnung des diesjährigen Festivals am 20. Januar 2014 verliehen.